Schwimm-Verband Südwestfalen e.V.
Aktuelles

Änderungen in den Wettkampfbestimmungen, der Kampfrichterordnung und in den Regeln für kindgerechte Wettkämpfe
Der DSV hat zum 24.3.26 Änderungen in den Wettkampfbestimmungen veröffentlicht.
Die wesentlichen Punkte sind:
- 400m Freistil zählen jetzt auch zu den "langen Strecken": Die letzten 2 Bahnen und 5m werden durch den Zeitnehmer angezeigt und es kommen Wendetafeln zum Einsatz
- Die Sportler dürfen jetzt analog zum Rückenschwimmen auch bei Freistil und Schmetterling beim Zielanschlag vollständig untergetaucht sein.
- Der Startschwimmer einer Staffel kann auch in Mixed-Staffeln einen Rekord erzielen.
- Deutsche Rekorde werden aufgrund des Wettkampfprotkolls anerkannt und müssen nicht mehr separat angemeldet werden.
Am 14.4.26 wurden Änderungen in der Kampfrichter-Ordnung und den Jugendschutzbestimmungen (kindegerchte Wettkämpfe) veröffentlicht.
Die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:
Eine Vereinszugehörigkeit von Kampfrichtern ist jetzt nicht mehr notwendig.
Bei den Jugendschutzbestimmungen wurde die Anzahl der Starts auf 6 Starts pro Tag für 6- und 7-jährige Sportler hochgesetzt.
Wettkämpfe für Sportler bis einschließlich 10 Jahre sollen maximal 4-5 Stunden dauern.
Der genaue Wortlaut und die vollständigen Wettkampfbesimmungen sind unter folgendem Link zu finden.
Eine Anmerkung zu den kindgerechten Wettkämpfen: In NRW sind weiterhin kindgerechte Wettkämpfe erst ab 6 Jahren erlaubt.

Gerrit Koschmieder
Euro Meet Luxembourg 2026 – Südwestfalen präsentiert sich auf internationaler Top-Bühne
Luxemburg/Südwestfalen. Wenn sich Ende Januar Europas Schwimmelite zum Euro Meet in Luxemburg trifft, ist das eine Bühne der internationalen Spitzenklasse. Olympiateilnehmer, EM-Finalisten und nationale Aushängeschilder prägen traditionell das Starterfeld – Athletinnen und Athleten wie Helena Rosendahl Bach (Dänemark), Florine Gaspard (Belgien) oder die deutschen Nationalmannschaftsschwimmer Melvin Imoudu und Luca Nik Armbruster stehen exemplarisch für das außergewöhnlich hohe Niveau dieses Wettkampfs.
Webredaktion (or)
Vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 war auch Südwestfalen in diesem Umfeld vertreten. Aktive aus mehreren Vereinen der Region, unter anderem aus Hagen, Iserlohn und Lünen, gingen gemeinsam im Rahmen des Nachwuchsleistungszentrums des Schwimmverbands Südwestfalen (SV Südwestfalen) an den Start. Allein diese Teilnahme markiert einen wichtigen Meilenstein für den Bezirk.
Denn die Hürden für einen Start beim Euro Meet sind hoch: Die Qualifikationszeiten zählen zu den anspruchsvollsten im internationalen Wettkampfkalender.
„Dass wir uns mit mehreren Aktiven aus Südwestfalen für dieses Meeting qualifizieren konnten, ist ein riesiger Schritt für unseren Verband“, betont Gerrit Koschmieder, Trainer im Nachwuchsleistungszentrum. Entsprechend groß war der Stolz der Athletinnen und Athleten, den SV Südwestfalen auf internationaler Bühne vertreten zu dürfen.
Eine zusätzliche Herausforderung kam hinzu: Für viele war es der erste Langbahnwettkampf seit längerer Zeit. Die Umstellung auf das 50-Meter-Becken, kombiniert mit internationalem Konkurrenzdruck, machte den Auftritt in Luxemburg zu einer echten Standortbestimmung für den aktuellen Leistungsstand im Bezirk.
Sportlich wussten die südwestfälischen Schwimmerinnen und Schwimmer diese Chance zu nutzen. In einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld gelangen Vereinsrekorde, Saisonbestleistungen und persönliche Bestzeiten, ergänzt durch zahlreiche Starts im Bereich der individuellen Bestleistung. Weniger die Platzierungen als vielmehr die erreichten Zeiten und die gezeigte Stabilität unter Wettkampfbedingungen standen dabei im Fokus der Verantwortlichen.
Unterm Strich sendet das Euro Meet 2026 ein klares Signal:
Der Schwimmbezirk Südwestfalen ist in der Lage, Aktive auf ein internationales Top-Meeting vorzubereiten und dort konkurrenzfähig zu präsentieren. Die vereinsübergreifende Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum trägt sichtbar Früchte – und der Auftritt in Luxemburg war ein starkes Ausrufezeichen für die nachhaltige Leistungsentwicklung im gesamten Bezirk.

Seesternchen für alle
Deutschland erste inklusive Schwimmabzeichen machen Vielfalt im Wasser sichtbar
Webredaktion (or)
Pressemitteilung des SV NRW
Ein Abzeichen, dass niemanden zurücklässt: Schwimm- und Behindertensportverbände schaffen mit fein gestuften Abzeichen mehr Teilhabe und Sicherheit beim Schwimmenlernen.
Den ganzen Artikel ist auf der Homepage des Schwimmverbandes NRW zu finden oder als PDF Download.
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