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Bericht "1. Virtueller Neujahresempfang des SV NRW e.V."

29.01.2021 | Schwimm-Verband | Von: Schwimm-Verband



Bedingt durch die pandemische Lage fand am 21.01.2021 der 1. Virtuelle Neujahresempfang des SV NRW e.V. statt.

Zu Beginn bekamen die zahlreichen Teilnehmer durch Niklas Scholz eine kurze, aber sehr gute Erklärung der technischen Grundlagen und somit konnten auch Teilnehmer ohne Erfahrungen mit Webinaren oder Videokonferenzen gut an der Sitzung teilnehmen.

Frank Rabe begrüßte die Teilnehmer und schilderte kurz die Situation des Schwimmsportes in NRW die sich durch Corona bedingt maßgeblich verändert hat. So steht der SV NRW e.V. in regelmäßigen Austausch mit der Staatskanzlei und auch der Landesregierung, bespricht Konzepte und Ausarbeitungen mit Entscheidungsträgern zum Thema Badöffnungen und Wiederaufnahme des Schwimmsportes und des Trainingsbetriebes. Dabei werden Studien der RWTH Aachen vorgelegt. Aus unseren Reihen gibt es dazu eine fachkundige Berechnung, die sich mit Leistungen von Lüftungsanlagen in Schwimmbädern und Umkleiden auseinandersetzt. Herr Heinz Plass aus Sundern stellt seine Unterlagen dem SV NRW e.V. gerne zur Verfügung.

Das Ministerium lobte bereits im Vorfeld die ruhige, sachliche und besonnene Kommunikation durch den SV NRW e.V. Dies wird unser Verband auch so fortsetzen. Die Schwimmausbildung, die seit Beginn der Pandemie durch die Badschließungen nicht mehr möglich ist, kann der Beginn von Gesprächen sein, um die Bäder hierfür wieder zu öffnen.

Im Jahr 2020 konnten 25.000 Nichtschwimmer nicht ausgebildet werden. In unserem Bundesland sind mehr als ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen immer noch Nichtschwimmer.

Der SV NRW ist der mitgliedsstärkste Landesverband im DSV und auch einer der größten Sportorganisationen in NRW. Also hat es sich der SV NRW e.V. zur Aufgabe gemacht, allen Kindern und Jugendlichen das Schwimmenlernen zu ermöglichen. In Kooperationen u.a. mit dem Landessportbund und auch dem Schulministerium werden verschiedene Projekte und Kurse angeboten, um die Zahl der Nichtschwimmer zu reduzieren. Damit wir dieses erreichen, müssen die Bäder wieder öffnen und die Schwimmausbildung wieder stattfinden können. Für die übrigen Schwimmer ist es ebenfalls sehr wichtig wieder aktiv ins Wasser zu dürfen, wieder zu trainieren und wieder an der Gesundheit zu arbeiten.

In einer online-Befragung wurden die Teilnehmer gebeten anonym die Situation in ihrem eigenen Verein zu beschreiben. Hier ging es in der ersten Frage um den Verlust an Mitgliedern. Dabei konnte festgestellt werden, dass die befürchtete Kündigungswelle der Mitglieder zum Glück ausgeblieben ist. Ähnlich interessant verlief auch die zweite Frage nach den finanziellen Ausfällen. Natürlich fallen die Einnahmen durch Kursausfälle weg. DIe meisten Vereine haben kein reines Kurssystem und decken deshalb einen Teil der Kosten durch Mitgliedsbeiträge. Im letzten Jahr fielen Einnahmen aus Veranstaltungen weitgehends weg. Die Kosten hierfür sind aber auch nicht angefallen.

Im Rahmen der großzügig angebotenen Förder- und Hilfsgelder durch den LSB geriet im Bereich des SV NRW e.V. lediglich ein Verein etwas in Schwierigkeiten, da hier nur ein reines Kursangebot existierte. Obwohl diese Fördergelder für alle Vereine in NRW bereitstanden, wurde dieser Etat nicht voll ausgeschöpft. Die Zahl der Vereinsinsolvenzen hielt sich 2020 zum Vorjahr stabil.

Nordrhein-Westfalen ist ein sportfreundliches Bundesland und von daher können alle Vereine für das gute Zusammenspiel zwischen Politik und unserem Verband glücklich sein.

Während des Lockdowns waren sowohl der SV NRW e.V. als aber auch seine Bezirke recht aktiv, boten Webinare, digitale Bewegungs- und Sportangebote an und waren stets über die vielen im Homeoffice tätigen Mitarbeiter*innen erreichbar.

Zum Thema der Leistungsstützpunkte gab es auch Fragen. Festzustellen ist, dass der SV NRW e.V. verpflichtet ist, die Qualität der Schwimmer zu steigern und zeitgleich dafür zu sorgen, dass die Vorgaben der Staatskanzlei erfüllt werden. Zurzeit laufen Gespräche mit den Vertretern der entsprechenden Stützpunkte. Diese sind noch nicht beendet. Ergebnisse dieser Gespräche werden nachgereicht.

Seitens der Teilnehmer konnte während der Veranstaltung gechattet werden. Ein Angebot welches gerne angenommen wurde. In der großen Gesprächsrunde wurden die hier beschriebenen Themen diskutiert. Der erste virtuelle Neujahresempfang endet nach ca. eineinhalb Stunden positiv.



 

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