Sie befinden sich hier: Sport » Schwimmen » Aktuelles

Swim Race Days 2020 in Dortmund

09.03.2020 | News | Von: Eva Bülow


Fotos: Jan Weckelmann

Schwimmen unter Lichspektakel

 

Swim Race Days hauchen Schwimmsport Eventcharakter ein

 

Die Swim Race Days werden jedes Jahr spektakulärer. Zur fünften Ausgabe am 07. und 08.März ergänzte der SV Westfalen Dortmund seinen Schwimmwettkampf um eine Show des Zirkus Fritzar.

Im abgedunkelten Südbad sahen die Zuschauer neben einer Lichtkegel-Show auch ein mit Lichteffekten unterstütztes Ausscheidungsrennen. Auch im Internet konnten die Daheimgebliebenen alle Rennen in Fernsehqualität verfolgen. Die rund 700 athleten reisten aus sieben Nationen an.

Acht 50 Meter Sprints und alle vier Schwimmarten bekam das Publikum zu sehen. Die Reihenfolge losten die Schwimmer über ein digitales Glücksrad, dass sie über einen rot leuchtenden Knopf selbst starteten. Nach jedem Lauf schieden abwechselnd die zwei langsamsten Schwimmerinnen und Schwimmer aus. Christina Lehr vom Hofheimer SC und Maquinho Vorst vom niederländischen Verein De Dinkel siegten im abschließenden Kopf-an-Kopf-Rennen.

Niederländer gewinnen Ursula Happe Pokal

Dortmunds erfolgreichste Schwimmerin, Ursula Happe, besuchte am Sonntag die Swim Race Days; SV Westfalen widmete der Olympiasiegerin von 1956 den Pokal für die beste Leistung im Brustschwimmen. Ursula Hapoe, selbst Vereinsmitglied, überreichte den Pokal an die Niederländer Madelijne Schothans und Thams de Lange von De Dinkel.

Die beste Teamfähigkeit bewiesen drei niederländische Vereine, die das Treppchen nach dem Decathlon Team Race besteigen durften. Das Team Race führte der SV Westfalen letztes Jahr zum erste Mal ein und schuf damit ein Wettkampfformat, welches im Schwimmsport einmalig ist. Bei dem Team Race gingen für jede gemeldete Mannschaft zwei Schwimmerinnen und zwei Schwimmer an den Start. - sie starteten direkt hintereinander und legten als Team eine Strecken von 200 Meter Freistil zurück, wobei nur der letzte Schwimmer die komplette Distanz im Wasser blieb. Alle 50 Meter stieg der vordere Schwimmer aus - die übrigen Schwimmer wendeten und setzten ihr Rennen, ohne im eigenen Team zu überholen, fort. Das Publikum staunte, als auf den ersten 50 Metern 32 Schwimmer durch das Becken sprinteten.

Nach zwei Tagen Schwimmwettkampf ehrte der SV Westfalen Dortmund Björn van Doesburg und Lieke OudeLenferink aus den Niederlanden für die beste sportliche Leistung.

Der SV Westfalen spendet jedes Jahr einen Teil seiner Meldegelder an eine Organisation, die sich fürr das Wohl von Kindern einsetzt. Dieses Jahr übergab der Verein € 650,- an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn.

 

Jan Weckelmann


Fotostrecke: