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Bericht Südwestfälische Offene- und Jahrgangsmeisterschaften 2018 in Bochum

01.07.2018 | Schwimmen | Von: Eva Bülow



Südwestfälische Offene-u. Jahrgangsmeisterschaften 2018

Die diesjährigen Meisterschaften, ausgerichtet durch die SG Ruhr / SV Bochum 03 e.V. fanden im Bochumer Unibad statt. Die 484 gemeldeten Teilnehmer der 45 vertretenen Vereine hatten bei den 42 Wettkämpfen, bestehend aus Vorläufen und Finalen, die Möglichkeit sich zu beweisen und fair zu messen. Dem Ausrichter ist dabei die Gestaltung und auch Betreuung der Teilnehmer wirklich gut gelungen. Das gut besetzte und routinierte Kampfgericht schaffte es, die 2015 gelisteten Starts gemäß den WB zu überwachen und richtete dabei gewohnt neutral. Somit fanden die Aktiven optimale Wettkampfbedingungen vor, was sich auch aus vielen Ergebnissen ablesen lässt.

Im Jahrgang 2008 weiblich überzeugte Tessa Mauss (SV Blau-Weiß Bochum) mit ihren tollen Ergebnissen bei 100m Brust (01:37,85) und Tessa wurde Südwestfälische Jahrgangsmeisterin. Bei 100m Freistil belegte die schnelle Bochumerin den 2.Platz (01:20,15) und holte sich erneut Gold und Titelsieg bei 200m Brust (03:31,66). Auch die 200m Lagen nutzte der Dauergast auf dem Siegertreppchen. Dieses Mal zwar „nur“ Bronze mir einer Zeit von 03:17,40, aber Tessa hatte ja noch weitere Strecken auf dem Programm. So wurde sie mit Silber für die 200m Rücken (01:32,23) belohnt. Leider verpasste sie die nächste Medaille (4. Platz) bei 200m Freistil (2:59,58) hinter Sophie Thurow (02:54,57). Dennoch ein wirklich sehr erfolgreicher Wettkampf für die junge Athletin.

Celina Springer, Jahrgang 2006, ist ebenfalls schnell unterwegs und bereits auch bei anderen Wettkämpfen zuvor recht erfolgreich aufgefallen. So holte sich die bei der SG Dortmund schwimmende Nachwuchsschwimmerin den begehrten Titel der Jahrgangsmeisterin mit Erreichen des ersten Platzes bei 50m Freistil (00:28,85). Dabei belegte Celina den 12. Platz in der offenen Wertung. Gewertet wurden hier 112 Schwimmerinnen. Eine beachtliche Leistung der schnellen Dortmunderin. Bei den 100m Brust holte sich Celina ebenfalls Gold und somit den Titel und schlug mit einer Zeit von 01:26,40 Minuten an. Auch die 200m Brust bereiteten ihr keine Schwierigkeiten und sie holte sich die nächste Goldmedaille ab (03:03,08). Schmetterling, hier die 100m, schaffte die flinke Schwimmerin ebenfalls sehr gut (01:11,17) und belegte erneut den ersten Platz und schaffte es sogar ins Finale. Hier wurde sie zwar „nur“ 8., aber in das Finale muss man es erst einmal schaffen. Und das in diesem jungen Alter. Tolle Leistung Celina! Gut motiviert absolvierte die junge Schwimmerin noch die 50m Brust, stand wie zuvor auch stets ganz oben auf dem Podest mit einer Zeit von 00:40,73 Minuten. Aber sie meisterte auch sehr erfolgreich die 200m Freistil (02:20,45) und wurde wiederholt mit Gold belohnt.

Aber auch die männlichen Teilnehmer sicherten sich die begehrten Titel und Auszeichnungen. Hier fiel Ben Wichtermann (2007), SV Blau-Weiß Bochum positiv auf. So erkämpfte sich Ben Gold und Titel bei 200m Schmetterling (03:12,16) und holte sich auch bei 100m Freistil mit einer tollen Zeit von 01:09,07 den ersten Platz und auch 313 Punkte. Silber holte sich Ben mir einer Zeit von 01:21,87 für die 100m Schmetterling hinter Ruslan Isakov (01:20,98), der für die SG Lünen startet. 200m Lagen schwamm Ben allerdings auch noch und sprang wieder auf das Siegertreppchen um sich die Goldmedaille für die in einer Zeit von 02:54,27 Minuten erbrachte Leistung. Allerdings schwamm Ben auch noch die 100m Rücken (01:21,80) und wurde erneut Sieger und neuer Jahrgangsmeister. Seinen fünften Titel sicherte sich der Bochumer bei 200m Freistil mit einer Zeit von 02:34,84.

Die Ergebnisse der Finale verrieten auch sehr starken Ehrgeiz und eine hohe Leistungsbereitschaft. So gewann Denise Quentin (1998), SF Unna das Finale 50m Freistil (00:27,83) vor Jessica Marquardt (SG Ruhr und Katharina Stember, TSV Vorhalle. Bei den Männern gewann Lennart Brendler, SG Dortmund mit einer Zeit von 00:24,22 ganz knapp vor seinem Vereinskollegen Jens Mydlach (1993) und gefolgt von Gerrit Gutschera (1995) von TV Werne 03 Wasserfreunde.

Lea-Sophie Blum gewann verdient das Finale 100m Brust in 01:11,07 Minuten und startet für SV Neheim-Hüsten 1960 e.V. Sharon Dohms (SG Dortmund) holte sich hier Silber (01:12,90) und verwies Michelle Pschuk (Jahrgang 2000) von der SG Ruhr auf den dritten Platz (01:13,81). Die Herren erkämpften sich verdient in der Reihenfolge Dietrich Ens (2000) von der SG Dortmund in 01:06,38 Gold vor Silas Leowald (01:08,40). Bronze erhielt sein Teamkollege Nicholas Jochum (2001) mit einer Zeit von 01:11,15Minuten.

Beeindruckender Finalentscheid waren auch die 50m Schmetterling der Frauen. Hier siegte in der offenen Wertung Anna-Lena Kuhn (2004) mit 00:29,31 Minuten. Anna-Lehna, die beim Swim-Team TuS 1859 Hamm e.V. trainiert, schlug dabei als jüngste Finalteilnehmerin vor den älteren Schwimmerinnen Kira Konopik (2000) und Laura Drobe (1999) von der SG Siegen an. Es war zudem auch eine sehr knappe Entscheidung im Hundertstelbereich. So wurde Silber bei einer Zeit von 00:29,45 und Bronze bei 00:29,48 vergeben. Im Zieleinlauf eine wirklich enge Entscheidung. Auch die Männer absolvierten die Finalentscheidung. Allerdings ging Gold hier an Michael Peters, SV Bieber Lendringsen (00:25,84) vor Kevin Geiselhart (00:26,51), SG Siegen und Florian Renzing (00:26,88) von der SG Wassersport Iserlohn.

Die beiden Wettkampftage verliefen mit oft recht knappen Entscheidungen und die Finalläufe waren aufgrund der schwimmerischen Leistungen spannend anzusehen. Jedem Finalteilnehmer gebührt sportliche Anerkennung und Respekt.

Die Goldmedaille für 100m Freistil weiblich ging an Jessica Marquardt von der SG Ruhr mit einer Zeit von 01:00,52 Minuten, vor die erfolgreiche Denise Quentin (SF Unna) mit einer Zeit von 01:01,54. Die Bronzemedaille ging an die Schwimmerin Angelina May Hermann (2005), die bei der SG Dortmund startete und bei 01:01,63 anschlug. Auch dieser Entscheid war sehr knapp. Die Männer präsentierten einen ähnlich knappen Entscheid, denn hier siegte Lennart Brendler (2001), SG Dortmund mit 00:53,69 vor seinem Teamkollegen Nicolas Klüttermann (00:54,74) vor Kevin Geiselhart, der bei 00:54,87 Minuten anschlug. Weiterer knapper Finalentscheid war auch die 50m Rücken. Hier siegte mit 00,31,44 Lea Kebrle (2002) von der SG Ruhr, vor Katharina Stember (00:31,52) und Kira Konopik (00,31:58). Das lief bei den Männern ähnlich, denn hier sicherte sich Mika Dumke von der SG Ruhr mit einer Zeit von 00:28,53 verdient die Goldmedaille vor Jakob Igges (00:28,96), der bei SSV Meschede schwimmt und Niklas Ehlert von der SG Ruhr mit einer Zeit von 00:29,41 auf den dritten Platz verwies.

Anna-Lena Kuhn (2004) vom SWIM-Team TuS 1859 Hamm e.V. verwies im Finale der 100m Schmetterling  die älteren Schwimmerinnen Lisa Stamm (1992) von SV Blau-Weiß Bochum und Kira Konopik (2000) auf die Plätze 2 und 3. Dies mit einer Zeit von 01:04,28 vor 01:05,43 und 0105,68. Bei den Männern belegte Lennart Brendler (2001) von der SG Dortmund mit einer Zeit von 00:58,36 Minuten den ersten Platz. Zweiter wurde hier Florian Renzing (1993) von der SG Wassersport Iserlohn (01:00,09) und Bronze ging an Bendix Schmidt (2000), SV Hagen 1894, mit einer Zeit von 01:01,82. Doch auch die Finalentscheidung bei 50m Brust weiblich verlief recht knapp. So stand Michelle Pschuk (2000) von der SG Ruhr mit einer Zeit von 00:33,85 auf dem ersten Platz vor Lea-Sophie Blum (2001) die bei SV Neptun Neheim-Hüsten  1960 e.V. schwimmt und dafür 00:34,07 benötigte. Dritte wurde die Dortmunderin Greta Sophie Siebrecht mit 00:34,77. Dietrich Ens entschied dieses Finale bei den Herren mit 00:30,58 vor Silas Leowald (2002) von der SG Ruhr (00:31,25) und Niklas Reibenspiess (1998) von SV Blau-Weiß Bochum mit einer Zeit von 00:31,63.

Den letzten Finalentscheid der Frauen fochten Kira Konopik (2000) von der SG Dortmund bei den 100m Rücken aus. Die Dortmunderin besiegte mit 01:08,72 die bei TSV Vorhalle 1879 schwimmende Katharina Stember (1999) ganz knapp. Diese löste mit 01:08,80 den Zielanschlag aus. Drite wurde Lea Kebrle (2002) von der SG Ruhr mit einer Zeit von 01:10,72 Minuten.

Erneut das Siegerpodest erklommen die recht erfolgreichen Schwimmer Niklas Ehlert (SG Ruhr). Gold gewann Niklas (1997) mit einer Zeit von 01:02,81 vor Jakob Igges (1999) mit 01:03,52. Bronze hingegen ging an Nicolas Jochum der für die 100m Rücken nur 01:03,63 benötigte.