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Schwimmausbildung folgt Vorgaben zum Präsenzunterricht

30.04.2021 | Schwimmen | Von: Schwimm-Verband



Seit dem Inkrafttreten der Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetztes stellte sich die Frage, wie sich die dort neu aufgenommen Regelungen auf die Anfängerschwimmausbildung auswirken. Hierzu hat das Gesundheitsministerium nun folgendes festgestellt:

„Eine Sonderrolle nehmen … die nach § 7 Absatz 1 Satz 1 Nummer 7 CoronaSchVO ausdrücklich zulässigen Bildungsangebote („Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen von höchstens fünf Kindern“) und der Schulschwimmunterricht ein. Diese Kurse können weiterhin in den nach § 28b Absatz 1 Nummer 3 IfSG bzw. § 10 Absatz 1 CoronaSchVO für den Publikumsverkehr geschlossenen Schwimmbädern stattfinden, da es hier nicht um die Ausübung von Sport oder Freizeitgestaltung im Sinne eines „Publikumsverkehrs“ geht, sondern vielmehr um Bildungsangebote zum einen zum Erlernen von Grundfertigkeiten auch zur Vorbeugung gegen die immer noch jedes Jahr vorkommenden Todesfälle von Kindern durch Ertrinken und zum anderen um Schulunterricht. Wegen § 28b Absatz 3 IfSG müssen diese Kurse und der Schwimmunterricht aber in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 165 (Untersagung von Bildungsangeboten in Präsenz) eingestellt werden.“