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Kadersichtung 2018 in Stuttgart

28.06.2018 | Schwimmen | Von: Stefan Ryschawy



 

Zum Saisonabschluss nach Stuttgart

 

Zum Ende des Förderkaderjahres 2017/2018 fuhr unsere Auswahlmannschaft am 22. Juni zum 43. Internationalen Stuttgarter Schwimmfest. Nach fünf Tageslehrgängen und zwei Überprüfungswettkämpfen im April bildete diese Veranstaltung einen schönen Abschluss.

Die Fahrt nach Stuttgart wurde zu einem Besuch des Technikmuseums in Speyer unterbrochen. Hier konnten die Kinder drei Stunden lang nach Herzenslust alte und neue Technik bestaunen.

Der Samstag und Sonntag standen dann ganz im Zeichen der Wettkämpfe im Inselbad in Untertürkheim. 533 Teilnehmer gingen an den Start. Sie kamen aus 56 Vereinen und 15 Nationen, darunter sogar Mannschaften aus Ägypten, Indien und Thailand.

Unsere Mädchen und Jungen schlugen sich hervorragend. Allen voran war es die jüngste, Zara Selimovic (SG Dortmund, Jg. ´07), die es sogar in das 100 Meter Brust-Finale der Jahrgänge 2003 und jünger geschafft hat. Hier wurde sie achte. Allerdings gewann Zara in ihrem Jahrgang die 50, 100 und 200m Freistil, 50m Rücken, 50m Schmetterling und die 200m Lagen. Über 50 und 100m Brust gewann Zara jeweils Silber. Zudem gewann sie die Vierkampfwertung (Addition der FINA-Punkte aller 50m-Strecken) ihres Jahrgangs.

Mit fünf Goldmedaillen war Pauline Mai (SG Dortmund) nicht minder erfolgreich. Sie gewann die 50, 100 und 200m Schmetterling, 50m Freistil und 50m Rücken. Über die 50m Brust reichte ihr ein vierter Platz zum Gewinn der Vierkampfwertung ihres Jahrgangs.

Bei den Jungs erwies sich Moritz Krummel (SV Teutonia Lippstadt) als eifrigster Medaillensammler. Neben Gold über jeweils 200m Schmetterling, Rücken und Brust gewann Moritz Silber über 200m Freistil und 100m Rücken, zudem auch Bronze über 100m Freistil.

Eine weitere Einzelgoldmedaille gewann Alice Ungefug (SG Dortmund). Über die 200m Freistil war sie nicht zu schlagen. Alice erschwamm sich zudem zweimal Silber über 100m Freistil und 200m Lagen.

Fee Lukosch (SG Ruhr) und Sina Bömer (SG Dortmund) sicherten sich jeweils dreimal Silber. Während Fee über 100m Rücken, 50 und 100m Schmetterling erfolgreich war, holte Sina ihre Medaillen über 50m Freistil, 50 und 100m Brust.

Viermal nur ganz knapp an Gold vorbei schwamm Moritz Nöcker (SG Dortmund). Über 50 und 100m Brust sowie 100 und 200m Freistil nahm er seine Silbermedaillen in Empfang.

Neben Pauline standen auch Juliane Wegge und Miriam Wolf (beide SG Dortmund) über 200m Schmetterling auf dem Siegerpodest und sorgten damit für einen dreifach Erfolg des SV Südwestfalen.

Weitere Medaillen gewannen Norik Schulz (SG Dortmund) über 200m Lagen, Paul Mühle (SV Teutonia Lippstadt) über 200m Schmetterling und Till Gießmann (SG Dortmund) über 50m Freistil. Bronzemedaillen gewannen Artjom Mikrjukov (SSC Hörde) über 100m Rücken und 200m Brust, Moritz Isenrath (SG Dortmund) über 200m Lagen und Pascal Plettenberg (SG Dortmund) über 200m Rücken.

Highlights waren natürlich wieder die Staffeln. Und hier schlug sich unser junges Team hervorragend. Sowohl die Mädchen (Pauline Mai, Sina Bömer, Fee Lukosch und Miriam Wolf) wie auch die Jungen (Norik Schulz, Artjom Mikrjukov, Moritz Nöcker und Moritz Krummel) waren in den 4x 50m Lagenstaffeln nicht zu schlagen und gewannen Gold. In gleicher Besetzung schwammen die Jungs in der 4x 50m Freistilstaffel nur um 0,33 Sekunden geschlagen zu Silber. Die Mädchen (Zara Selimovic, Sina Bömer, Alice Ungefug und Pauline Mai) belegten knapp eine Sekunde hinter zwei Mannschaften aus Cardiff Rang drei.

Mit diesen insgesamt 17 Gold-, 22 Silber- und 13 Bronzemedaillen, sowie weiteren 79 Platzierungen unter den Top ten, belegte das Team den dritten Platz im Nachwuchs-Cup, einer Mannschaftswertung der Jahrgänge 2003 bis 2010.

 

Nach seiner Silbermedaille über 50m Freistil war Till Gießmann dann leider vom Pech verfolgt. Er stürzte auf einer Asphaltfläche auf dem Freibadgelände und brach sich den rechten Arm. Till musste operiert werden und eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Am Sonntagabend konnte er schon wieder lachen und gemeinsam mit allen anderen die Heimfahrt antreten. Das gesamte Team wünscht ihm weiterhin gute Besserung.

In diesem Zusammenhang gilt ein besonderer Dank unserem Kampfrichter und Betreuer Luca Kaluzny, der Till die ganze Zeit im Krankenhaus betreute und alle notwendigen Formalitäten regelte.

Des Weiteren gilt ein Dank unserer Kampfrichterin und Betreuerin Karla Heckmann, die sich u.a. um das Wohl der Kinder kümmerte und auch mal Trost spendete, wenn es nicht so gut lief.

 

 

Stefan Ryschawy